Was geschieht, wenn wir Pflege satirisch sehen? CN: bleib weg, wenn Du nicht lachen möchtest

Doch, nach eingehender Reflexion möchte ich die neue Berufsordnung DOCH unterstützen. Ich finde nur, dass die Rückschritte in die Jahre 1920-1940 nicht weit genug gehen, denn da geht noch was und das könnte das Ganze doch auch gesamtgesellschaftlich extrem entlasten. Wir müssen lösungsorientiert sein.

Nachfolgend also Vorschläge, wie wir das alles lösen können.

Hildegard von Bingen statt die moderne Florence! Come on, das hätte NUR Vorteile.

NONNEN:

-lebten 24 Stunden auf ihren Stationen und hatten nur 8x täglich ein paar Minuten zum Beten. Lasst uns da normal anknüpfen. Die meisten von Euch sind doch eh schon im Dauerdienst. Was Ihr an Geld sparen könntet, wäre Eure Wohnung nur eine verschwommene Erinnerung an miese Mietenzahlung, Heizkosten und Aufräumen. Eine Pritsche zum Schlafen wie früher reicht doch völlig. Jedem Privatbetreiber einer Klinik geht bei der Vorstellung das Herz auf, denn die wussten damals schon, weshalb Schwestern da leben sollten. Und es gibt gar kein Geld. Come on. Die Welt ist eh bargeldlos. Unterkunft und Verpflegung ist ein Konzept, das sowieso in der Pflege wieder angekommen ist. Osteuropäische Kollegen bekommen so ihr Taschengeld und Kost und Logis. Und die Gesellschaft findet das „so nett“. Wie anerkennend da von „meiner Polin“ gesprochen wird. Und Anerkennung? Hey, das wolltet Ihr doch.

  • die Ausbildung wäre stark verkürzt. Im 20. Jh. betrug sie anerkennende 6 Wochen. Das könnten wir wieder einführen. Learning by Washing! Wozu noch all die quälende Ausbildung, wenn man das Gelernte eh nicht anwenden kann? Schmeissen wir unsere überkommenden Vorstellungen doch über Bord. Waschkurs (falls überhaupt) und jut. Aus die Maus. Dann wären auch viel weniger Leute frustriert. So geht Motivation!
  • Wenn wir schon dabei sind: ganz früher bei Hildegard gab es keinen Strom. Also lasst uns da wieder hin. DAS wäre nachhaltig, würde Energie sparen und nur ein paar selbstgezogene Kerzen kosten. Und hey: regt Euch die blöde Ableserei der Kühlschanktemperatur nicht eh auf? Denkt doch mal nach! NIE WIEDER TEMPERATURENCHECK, weil wo kein Strom, da kein Kühlschrank. Keine Dialysen, keine Beatmung, da geht noch was von Hand.
  • Empathie! Wenn Du keine Ahnung hast, dann musst Du nichts beobachten, dann musst Du Dir keine Sorgen machen. Du musst auch nichts dokumentieren, kannst den ganzen Tag einfühlen. Ds wäre der Traum manch einer Pflegekraft.
  • Der Titel! Den gäbe es auch wieder. Schwester! Endlich! Kein Gezanke.
  • Keine eigene Wohnung, keine Heirat, kein eignes Leben. Das bedeutet quasi keine Ausfälle durch Schwangerschaften. Und jammert Ihr nicht immer, wie schwer das alles unter einen Hut zu bekommen ist? das entfällt dann völlig. Perfekt!
  • Endlich könnte ein mann wieder das Sagen haben. Haben sie doch prozentual eh. Statt Oberpfleger käme ein Oberabt. Das wäre doch toll. Dann fiele die leidige Feminismusdebatte auch weg. Hierarchie ist wie sie ist. Kein Gezanke, kein Geschrei.
  • Altersvorsorge. Juhu! Die Rente wird erreicht, indem man selbst st pflegebedürftig wird. Fit bis ins Hohe Alter. Und früher haben die meisten Kollegen das gar nicht erreicht. Sie lebten sozialverträglich nach 4-5 Jahren ab. Da geht auch noch was im Impfgegnern.
  • Ja, das wäre sie. Die schöne neue Pflegewelt, in der alles WIRKLICH beim Alten wäre, die Welt, die Politik und Pflege selbst lieben würden. Ist das nicht PHANTASTISCH?
  • So einfach gehen Lösungen. Back to the roots! NOW!

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